Erst einmal an dieser Stelle ein schönes und erholsames langes Osterwochenende mit viel Sonne und vielen bunten Ostereiern für Euch alle!
Mein ganz persönliches (Osterei) fand ich schon am Karfreitag vor, als ich nach drei Tagen Hagen Gremienarbeit wieder nach Hause kam! Auf dem Wohnzimmertisch lag ein dicker Umschlag vom SBB und zunächst rutschte mir das Herz in die Hose …
. (Für die Leser, die die Vorgeschichte nicht kennen: Es geht um die Bewerbung um ein Stipendium für den Master, in dem ich seit 1.4. studiere, die ausgesprochen hindernisreich verlief … hatte ich ausführlich hier beschrieben)
Auch wenn es in den letzten Wochen kaum einen Tag gab, bei dem die Unsicherheit, was ist, wenn ich das Stipendium nicht bekomme, mich nicht ein bisschen ausbremste: Die Bescheide waren ja erst für den 30.4. angekündigt und so hatte ich in keiner Weise damit gerechnet, vorher etwas zu hören. Aber, tara
: “Sehr geehrte Frau Siemsen … erfolgreich bestritten (im wahrsten Sinne des Wortes
) …. wir freuen uns …. herzlichen Glückwunsch” das waren die Worte, die mich ansprangen und dann, endlich, war eine riesen große Freude auch im Bauch angekommen: Ich habe es geschafft, nicht “nur” den B.A., sondern auch die Bewerbung um die Weiterförderung in den nun folgenden beiden Jahren.
Jetzt habe ich den Kopf endlich wieder frei, festen Boden unter den Füßen und kann mich mit vollem Engagement und einer riesen Portion neuer Motivation dem Masterstudium widmen – und das noch vor Ostern, vor Ende des Monats, zwei Wochen früher als angekündigt, dafür bin ich wirklich dankbar!
Und daher möchte ich Euch an dieser Stelle auch nochmals eindrücklich ermutigen: Erkundigt Euch nach Fördermöglichkeiten, auch wenn es manchmal zunächst so scheint, als ob es sie für uns “Ü30er” kaum gäbe. Aber auch wenn sie (noch) rar gesät sind, die Umstellung mit B.A. und M.A. manchmal noch formale Hürden aufwirft und manche Kriterien zunächst nicht erfüllbar erscheinen: Lasst Euch davon nicht abhalten! Fragt nach, seid ruhig auch mal “lästig”, lasst Euch nicht entmutigen oder abwimmeln. Manchmal gelingt es sogar, “Unmögliches” mögliches zum machen, wenn man genug Motivation, Wunsch und Wille und Hartnäckigkeit aufbringt! Und die Freude wenn es denn dann doch geklappt hat, die ist viel schöner, als bei “leichten” Erfolgen. Mein Gefühl im Moment ist, dass mich keine Frist, kein Druck, mehr abschrecken kann und daran hindern kann, an meine Ziele zu glauben und alles dafür zu tun. Nachdem was in den letzten Wochen geklappt hat, macht mir nichts mehr Angst
– und das könnt Ihr auch!
Hier noch ein paar Links, einmal zum SBB (die Bewerbung um die Masterförderung ist leider nur für Stipendiaten, die im Bachelor schon gefördert wurden möglich) und zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Bei beiden gibt es keine festgesetzte Altersgrenze und die bei der letzteren kann man sich auch für den Master “neu” bewerben, also ohne vorher gefördert worden zu sein.
Weitere Links zur Suche nach Stipendien



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