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#opco11 Persönliche Lernumgebungen: Gehen wir zu Dir oder zu mir …

IMG_20110524_120702… ist das Thema der vierten Woche des Open Course 2011 (http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-4/). Passend dazu hatte ich diese Woche auf Twitter und gestern hier in der Community schon zwei Photos von meinem »Balkonbüro«  hochgeladen, unter dem Motto: Studium an der FernUniversität Hagen = studieren wo es am schönsten ist.

Diesem Slogan kann ich aus ganzem Herzen zustimmen. Diese Flexibilität bezüglich der Lernumgebung stellt für mich einen der größten Vorteile eines Studiums an einer FernUniversität dar, gleich nach der zeitlichen Flexibilität und Möglichkeit des selbstorganisierten Studiums (meistens jedenfalls … ).

Meine persönliche Lernumgebung und Infrastruktur? Die Lernumgebung ist eigentlich immer da, wo ich grade bin Smiley. Mal an meinem Schreibtisch, mit Blick durchs Panoramafenster auf den verschneiten oder blühenden Balkon; mal in die Couchecke gekuschelt, umgeben von Büchern und Studienbriefen und mit einer Kanne Tee versorgt; mal auf dem Balkon mit Netbook und Bücherstapel neben dem Liegestuhl … aber oft auch an der Straßenbahnhaltestelle, im ICE nach Hagen, auf dem Campus vor der FernUni, in der Bildungsherberge  ….  Und die Infrastruktur gewinnt für mich nicht zuletzt durch Social Media ihre wichtigste Bedeutung. Nicht nur, dass ich per Netbook und mittlerweile auch Smartphone überall online sein kann; von vielen Apps profitiere (Teamviewer, mit dem ich vom Phone und vom Netbook auf meinen Heimrechner zugreifen kann; Dropbox, mit der ich von jedem Rechner auf meine Arbeits- und Lernunterlagen zugreifen und damit arbeiten kann, ohne dann mühselig zig Ordner synchronisieren zu müssen; Google mit dem Kontakte, Mails und Termine auch von allen Geräten aus sehen und bearbeiten kann und sich alles selbst synchronisiert; Apps die mir auf Fingertipp zeigen wo die nächste Bibliothek ist, wann der nächste Bus dorthin fährt und welche Sehenswürdigkeiten auf dem Weg dorthin liegen …. u. u. u.), aber vor allem auch die Tatsache, dass ich mittlerweile von überall mit Freunden und Kommilitonen die sich über die ganze Welt verteilt aufhalten können, kommunizieren kann, als ob sie neben mir säßen …. das ist für mich eine mobile Infrastruktur, die mir formales und informelles Lernen wann und wo ich will ermöglicht. Ich liebe es Smiley.


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4 comments to #opco11 Persönliche Lernumgebungen: Gehen wir zu Dir oder zu mir …

  • Eva

    Das ist schon toll diese Flexibilität und doch erschreckt mich genau diese so manches Mal.
    So hab ich kein Smartphone (kann es mir auch gar nicht leisten) und auch kein Netbook. Mein Laptop, den ich mir mit meinem Mann teile, muss reichen.
    Ein Handy habe ich, aber nutze es für das Lernen gar nicht und auch nur zum Telefonieren und ab und an mal eine SMS zu verschicken. Für die Schnappschüsse nehm ich dann doch lieber meine Digicam.
    So ist es doch ganz unterschiedlich. Und gerade die zahlreichen Dienste find ich nachwievor doch eher kritisch zu betrachten und nutze sie nur selten bis gar nicht.
    Wünscht ich es wäre anders? Na ich weiß nicht. Trau mich dann doch (noch)nicht. Wobei ich mich dann ja tatsächlich in die Blogsphäre getraut habe. Ein Anfang.

  • Liebe Eva,

    ja – das weckt bei den meisten (noch) ambivalente Gefühle – und das ist ja auch besser, als unüberlegt (was oft genug vorkommt) damit auch ein Stück Freiheit oder Privatheit aufzugeben …
    Andererseits sind die Potentiale, die sich daraus ergeben so enorm, dass es sich – m.E.- wirklich lohnt, sich die notwendigen Informationen, die Medienkompetenz, dafür anzueignen, um diese Technologien überlegt und sinnvoll einzusetzen.
    Und “Dienste” sollen dann auch genau das sein :-) … kleine Helfer und Diener, die Dir vieles leichter machen!
    Beim Smartphone war ich auch lange resistent :-) aber jetzt hat es mich auch erwischt und ich möchte es nicht mehr missen. Nicht mehr zu bloggen, das kann und mag ich mir schon gar nicht mehr vorstellen :-) . Und ich bin ziemlich sicher, Dich “erwischt” es auch noch :-) und Du wirst damit genauso viel Spaß haben, wie hier in der “Blogsphäre”
    Liebe Grüße
    Sabine

  • Eva

    Ja, das kann gut sein.
    Liebäugeln tue ich ja mit so vielem. Smartphone reizt mich ja überhaupt nicht. Dafür andere Dienste schon. Die Medienkompetenz kommt ja nach und nach.
    Unüberlegt handeln tuen viele, das stimmt. Aber auf der anderen Seite mag ich es auch, immer mal wieder konventionell Briefe zu schreiben, “normal” mit einem analogen Telefon zu telefonieren und Fernsehen über Internet ist auch (noch) nicht meins.
    Vieles ist aber auch toll und gerade das Internet mit seinen Möglichkeiten ist phänomenal. Nur so kann ich schließlich studieren. Ohne wäre es kaum möglich. Und dann werden auch unterschiedliche Dienste wie Skype oder Moodle genutzt – auch außerhalb der Uni. Mit Twitter, Facebook und Co. werd ich mich in nächster Zeit mal auseinandersetzen.
    Un die Diskussionen über neue mediale Lerntechniken verfolge ich auch gelgentlich. Und die Idee das Handy zum Lernen zu nutzen, hört sich viel versprechend an. Jetzt fehlt noch eine adäquate Umsetzung. Ich bin gespannt und werde es verfolgen. VIelleicht gibt es dann ja dies auch für den Ottonormalverbraucher und nicht nur für den Smartphonenutzer – welcher aber wohl bald zum Ottonormalverbraucher wird. Es gibt ja kaum noch andere Handys.

  • Clarissa

    Ich schreibe ab und an gerne Tagebuch mit Füller auf Papier … oft tippe ich es dann aber auch nochmal ab :-) erhöht die Chance es später lesen statt raten zu können :-)

    Smartphone wird normal werden … und ich find’s gut… würde meins nie mehr hergeben wollen :-) … und vor gar nicht vielen Jahren war auch ein “normales” Handy eine Rarität … was ist schon normal :-)

    Wir entwickeln uns und die Technik sich mit uns … das wäre auch die richtige Reihenfolge :-)

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