Unsere Themen

Newsletter abonnieren

Vollzeit- oder Teilzeitstudium – Geld- oder Zweckfrage?

Im letzten Sprachrohr (Zeitschrift der Studierendenschaft an der FernUniversität in Hagen) habe ich mich mit der Frage »Studieren über 30: Midlifecrisis oder sinnvolle Alternative zu beruflicher Weiterbildung« beschäftigt.

Die vielen Zuschriften darauf haben bestätigt, dass diese Entscheidung – vor allem für Frauen – selten auf uneingeschränkte Akzeptanz, geschweige denn Anerkennung, stößt und wir […]

Grau & Schlau: Studieren Ü30

Gestern war das neue Sprachrohr, die Zeitschrift der Studierendenschaft der FernUniversität in Hagen im Briefkasten. Ich bin ja seit Anfang des Jahres in mehreren Gremien der Uni und Studierendenschaft aktiv und habe für diese Ausgabe einen ersten Artikel geschrieben – wen wundert’s: Zum Thema Studieren Ü30 🙂

 

Midlifecrisis oder sinnvolle Alternative zu beruflicher […]

Unifest 2010 am 09. Juli in Hagen

 

Für alle, die aus NRW kommen (oder dort Urlaub machen, oder in der Nähe sind … 🙂 – am 09.Juli steigt das jährliche Sommerfest auf dem Campus der FernUniversität in Hagen. Eine tolle Gelegenheit, sich die FernUni mal aus der Nähe anzuschaun 😉 Ich würde mich freuen, Euch dort zu […]

Laut Denken - kann helfen :-) ist hier aber Titel eines neuen Blogs aus dem Bereich eEducation

Kürzlich habe ich über einen netten Kommentar zu meinem Lerntagebuch ein interessantes neues Blog entdeckt, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Laut Denken – der Blog einer Kommilitionin aus dem Master-Studiengang eEducation Bildung und Medien

Wenn er sich weiter füllt, sicher nicht nur für die BiWis hier interessant, wie zum Beispiel jetzt schon […]

Blogkarneval Bildungspolitik: Parteipositionen zu Bildungspolitik – Heute: FDP

Her Meinhardt beginnt seinen Vortrag damit, dass er in den (großmütig zuerst gutgeheissenen) Studentenprotesten keine eigenständige Aktion sieht, sondern unterstellt, sie haben sich vor (die falschen) »politischen Karren« spannen lassen. Gleich darauf spannt dann er die Eltern, die gegen Schulreformen protestieren, vor den FDP Karren. Da sind diese meiner Ansicht nach allerdings auch […]

Nationale Bologna-Konferenz am 17. Mai 2010 live auf der BMBF-Homepage

Am 17. Mai findet in Berlin die „Nationale Bologna Konferenz“ statt, auf der über die bisherige Reform und Umsetzung Bilanz gezogen und weitere Schritte vereinbart werden sollen.

Über die Seite des BMBF wird am 17. Mai von 09:30 bis 17:30 die Konferenz als Live-Stream übertragen. Für alle Interessierten eine tolle Gelegenheit, diese Diskussion live […]

Studienabbruch: Woran Studierende scheitern

Studienabbruch
Woran Studierende scheitern
Die Studienstrukturreform führt zu einer Verschiebung bei den Ursachen für einen Studienabbruch

his 1005 cov07.05.2010 – (Dr. Ulrich Heublein / Tanja Barthelmes) Die Erhöhung des Studienerfolgs gehört zu den maßgeblichen Zielen der Bologna­-Reform. Hierzu soll die Zahl der Studierenden, die ihr Studium vor Erreichen eines Abschlusses beenden, spürbar gesenkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer detaillierten Kenntnis der Faktoren, die zu einem Studienabbruch führen bzw. einen solchen begünstigen. Im Rahmen der jüngsten HIS-Untersuchung zu den Ursachen des Studienabbruchs zeigte sich, dass es mit der Einführung neuer Studienstrukturen und der daraus resultierenden Neugestaltung der Studienbedingungen zu einer Verschiebung und Neuakzentuierung bei den Abbruchursachen und -motiven gekommen ist.

Die bundesweite Befragung von 2.500 Studienabbrechern wurde im Studienjahr 2008 mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Die Studie ist so konzipiert, dass die Befunde mit denjenigen der letzten HIS­Untersuchung zu den Ursachen des Studienabbruchs aus dem Jahr 2000 verglichen und damit mögliche Besonderheiten der jüngsten Entwicklungen dargestellt werden können.

Ausschlaggebende Motive für den Studienabbruch – die Situation im Jahr 2008 Weiterlesen Studienabbruch: Woran Studierende scheitern

Arbeiterkinder an der Uni: Hürdenlauf zum Akademiker

Wer aus einer Arbeiterfamilie kommt, schafft es seltener an eine Uni. Selbst nach der Einschreibung ist der Hürdenlauf noch nicht beendet. Das macht eine Studie der Konstanzer Hochschulforscher Holger und Tino Bargel für die Hans-Böckler-Stiftung deutlich. Die Hindernisse für Arbeiterkinder an den Hochschulen müssen »als groß und folgenreich für das Studium eingeschätzt werden«, schreiben die Wissenschaftler. Ihre Auswertung des Forschungsstandes zur Chancengleichheit zeigt: Ein niedriger ökonomischer Status der Eltern ist an Universitäten und Fachhochschulen ein erheblicher Nachteil; ebenso schwer wirkt sich nur noch eine körperliche Behinderung aus. Mit dem Bologna-Prozess und der zunehmenden Internationalisierung dürfte sich die Benachteiligung nochmals verschärfen. Darum mahnen die Autoren mehr Anstrengungen für Chancengleichheit an.

Arbeiterkinder bringen im Studium ebenso gute Leistungen wie ihre Kommilitonen. Dabei haben sie es aber deutlich schwerer. Sie bekommen weniger Unterstützung von Zuhause, müssen häufiger Geld verdienen und werden auch von den Professoren seltener gefördert. (Quelle: BildungsSpiegel)

Unsichere Entscheidung
Die Nachteile für Arbeiterkinder beginnen den Forschern zufolge schon, ehe die jungen Leute erstmals einen Hörsaal betreten. Das Studium ist für sie keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Wagnis; ihre Eltern nehmen es als Schritt in eine fremde Welt wahr. Folglich leitet das Sicherheitsmotiv viele Entscheidungen von Bildungsaufsteigern. Tendenziell bevorzugen sie »kürzere, strukturiertere und anwendungsbezogene Studiengänge, die über ein praktisches, zugäng­liches Berufsbild verfügen«, so die Studie. Einen großen Einfluss auf ihren Bildungsweg könnten die Auswahlverfahren bekommen, die etliche Hochschulen derzeit einführen. Arbeiterkinder schneiden dabei regelmäßig schlechter ab, denn sie verfügen über weniger Selbstsicherheit und sind im Sich-Selbst-Präs­entieren nicht so geübt. Das dürfte die soziale Selektion nochmals erhöhen, warnen die Experten. Die Motivation für das Studium, ob jemand mehr Geld verdienen oder sich in erster Linie bilden will, unterscheiden sich nicht nach der sozialen Herkunft.

Prekäre Finanzen
Haben Vater oder Mutter ebenfalls eine Hochschule besucht, dann gehen die Kinder mit einer »beträchtlich besseren Grundlage« ins Studium, so Holger Bargel und Tino Bargel. Zwei Drittel aus dieser Gruppe können sich ganz auf das Geld der Eltern verlassen. Unter den Kindern ungelernter Arbeiter sind gerade mal 15 Prozent in dieser Situation, vom Nachwuchs der Handwerksmeister 20 Prozent. Hinzu kommt: Die Hilfe der Eltern lässt oft im Laufe des Studiums nach, darum tauchen Geldprobleme verstärkt in der Spätphase der Ausbildung auf.

Das BAföG trägt dem Finanzbedarf nicht Rechnung
Heute können weniger Studierende ihre Ausbildung hauptsächlich durch das BAföG finanzieren als noch 1993. Etwa jedes zweite Arbeiterkind an Uni oder Fachhochschulen bekommt BAföG; 1993 waren es 63 Prozent. Die Forscher sprechen von »einem eindeutigen Rückschritt im Bemühen um soziale Chancengleichheit«. Der Staat hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten stark zulasten der Aufstiegschancen durch Bildung gespart. Dabei könne eine richtig ausgestattete Ausbildungsförderung im Prinzip »außerordentlich bedeutsam für das Studium von Bildungsaufsteigern und insbesondere von Arbeiterkindern« sein.

Studieren und zusätzlich arbeiten
Zwei von drei Kindern kleiner Angestellter, Facharbeiter und Meister müssen zusätzlich zum Studium Geld verdienen. Vom Nachwuchs höherer Beamter oder akademischer Freiberufler ist nur jeder Dritte darauf angewiesen. Wer sich selbst finanzieren muss, verbringt zwei komplette Tage pro Woche mit Arbeiten. Für diese Studierenden verursacht das Bachelor-Programm mit seinem engen Stundenplan und regelmäßigen Tests erhebliche Probleme. Die Forscher warnen vor einer neuen sozialen Schieflage: Man schafft eine Situation, in der junge Leute arbeiten müssen, lässt ihnen aber nicht die Zeit dazu. Die Behauptung, die Studierenden arbeiteten nur für Luxusgüter, übersieht die Unterschiede in den Lebenslagen. Auf manche angehenden Akademiker mag der Vorwurf zutreffen, er diskriminiert aber viele Arbeiterkinder.

Gleiche Leistungen, ungleiche Chancen
Trotz zahlreicher Nachteile: Die Noten von Arbeiterkindern sind nicht schlechter als die ihrer Kommilitonen. Sie brechen das Studium auch nicht häufiger ab. Allerdings erweist sich der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium für sie zunehmend als Problem. Viele Unis sehen inzwischen an dieser Stelle ein erneutes Auswahlverfahren vor. Die Kandidaten müssen sich wieder bewerben und präsentieren, das fällt Arbeiterkindern auch an der Stelle nicht leicht. Es spreche viel dafür, so die Studie, »dass beim Übergang in ein Masterstudium eine erhebliche soziale Schieflage eintreten wird«. Die Wissenschaftler raten, gerade hier auf Chancengleichheit zu achten. Und auch beim Auslandssemester hängen die Chancen von der Herkunft ab: »Für Akademikerkinder ist ein Auslandsaufenthalt zum Spracherwerb oder zum Studieren nahezu zur Selbstverständlichkeit geworden«, für Arbeiterkinder gelte das nicht. Die Experten schlagen deshalb eine bedarfsabhängige Förderung für den internationalen Austausch vor.

Anonym und kaum unterstützt
Die Anforderungen an der Uni belasten jeden vierten Studierenden, egal aus welcher Familie. Weiterlesen Arbeiterkinder an der Uni: Hürdenlauf zum Akademiker

Interview auf Fernstudi.net

Kürzlich hatte ich Gelegenheit, in einem Interview für Fernstudi.net über meinen Studiengang und natürlich auch unsere Community berichten zu können.

Ausschnitt:

Nun zu Deiner Community: Du hast die Sieseco Selbstlerner Community ins Leben gerufen. Möchtest Du sie kurz vorstellen?

Ja – sehr gerne. denn sie, bzw. ihr Anliegen, liegt mir sehr am Herzen und […]

Fernlernen und Social Media als Möglichkeiten, soziale Barrieren zu reduzieren

FeedbackJeder von uns erwachsenen Lernenden kann sich zweifellos an die Zeit erinnern, in der die Entscheidung für den zweiten Bildungsweg oder ein Studium getroffen wurde. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass so gut wie niemand darunter ist, der in dieser Zeit nicht auch mit starken Zweifeln an seinen Kompetenzen für diesen Schritt belastet war.

Ein Teil dieser Zweifel ist rein rational. Die Frage ob es klappen wird, an so altes Schulwissen wieder anzuknüpfen, ob man nach vielen Jahren oft rein praktischer Tätigkeiten wieder in Theorien und Lernen hineinfindet, ob man die Disziplin und das Durchhaltevermögen aufbringt und ob sich weitere Rollen in Beruf und Privatleben mit einem so langfristigen und zeitintensiven Projekt verbinden lassen.

Diese Zweifel sind verständlich, berechtigt und lassen sich – ein bisschen Mut und Engagement vorausgesetzt – relativ leicht auf Relevanz überprüfen und in den meisten Fällen wohl auch überwinden.

Gravierender sind Zweifel einer anderen Art – Zweifel die auf einer eher unterbewußten Schicht ablaufen und von daher viel schwerer zu beseitigen sind. Hier handelt es sich um Unsicherheiten, Weiterlesen Fernlernen und Social Media als Möglichkeiten, soziale Barrieren zu reduzieren